Ratgeber

Anschreiben für die Ausbildung: Aufbau, Beispiel und typische Fehler

Ein gutes Anschreiben ist kurz, ehrlich und passt zum Betrieb. Eine Seite genügt.

Der Aufbau in sechs Teilen

  1. Briefkopf: oben deine Adresse, darunter die Adresse des Betriebs, rechts das Datum.
  2. Betreff: „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker ab August 2027“.
  3. Anrede: Wenn möglich mit Namen („Sehr geehrte Frau Schmidt,“). Frag notfalls kurz im Betrieb nach.
  4. Einstieg: Warum dieser Beruf, warum dieser Betrieb? Ein konkreter Grund wirkt besser als „mich interessiert die Branche“.
  5. Hauptteil: Was bringst du mit? Schule, Praktikum, Hobbys, Stärken, immer mit einem Beispiel statt nur mit Eigenschaften.
  6. Schluss: Du freust dich auf ein Gespräch. Dann Gruß und Unterschrift.

Beispiel für einen Hauptteil

Statt „Ich bin zuverlässig und teamfähig“ schreibst du: „Seit zwei Jahren repariere ich mit einem Freund unsere Mopeds. Wenn ein Fehler sich nicht gleich finden lässt, suchen wir so lange, bis es läuft. Im Praktikum bei Zweirad Beispiel habe ich Reifen gewechselt und Bremsen geprüft.“ Das ist konkret und glaubhaft, und der Betrieb sieht, was du schon kannst.

Die häufigsten Fehler

Tipp: Zeit lassen und früh dran sein

Viele Betriebe schreiben ihre Ausbildungsplätze schon lange vor dem Start aus und besetzen sie früh. Wenn du dich für August des nächsten Jahres bewirbst, ist der Herbst oft ein guter Zeitpunkt.

Entwurf in Minuten

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